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Verbraucherschutz durch Fertigpackungskontrollen


Was sind Fertigpackungen?



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  Die Mehrzahl der Produkte die Sie heute für Ihren täglichen Bedarf kaufen – z.B. Getränke in Flaschen, Getränkepacks, Zucker, Nudeln, Wurst-, Käse-, Fleischpackungen, Obst in Schälchen, Konserven, Cremes, Lacke, Reinigungs- und Putzmittel, Blumenerde bis hin zu Futtermitteln für Heimtiere – werden als Fertigpackung angeboten. Als Käufer vertrauen Sie dabei auf die Richtigkeit der Angaben auf der Packung wie Nennfüllmenge, Hersteller und Preis. Die Fertigpackungskontrollen der Eichdirektion Nord sorgen für den Schutz des Verbrauchers und für einen fairen Wettbewerb.

Wirksamer Verbraucherschutz
Nach dem Eichgesetz und der Fertigpackungsverordnung dürfen Fertigpackungen nur hergestellt, nach Deutschland verbracht oder in den Verkehr gebracht werden, wenn die Nennfüllmenge angegeben ist und die Füllmenge den Anforderungen entspricht.
Hersteller haben diese mit geeichten Kontrollwaagen regelmäßig zu überprüfen, um festzustellen, ob die gesetzlichen Anforderungen an das Füllgewicht eingehalten werden.

Füllmengenanforderungen
Die Eichdirektion Nord prüft bei Herstellern, Importeuren und Händlern, ob die Packungen die Menge auch wirklich enthalten, die auf den Packungen als Nennfüllmenge angegeben ist. Anhand größerer Stichproben ermittelt sie mit Hilfe elektronischer Waagen und Rechner, ob die durchschnittliche Füllmenge (Mittelwert) einer Stichprobe der angegebenen Nennfüllmenge entspricht und ob von der Nennfüllmenge abhängige Toleranzen eingehalten wurden.

Toleranzgrenzen
Eine Fertigpackung mit einer Nennfüllmenge von 1000 g darf z.B. um bis zu 15 g zu leicht sein, wenn sie durch andere übergewichtige Packungen ausgeglichen wird. Gewichtswerte zwischen 985 g und 970 g dürfen nur 2 % aller Packungen aufweisen. Unterhalb von 970 g darf keine Packung in den Verkehr gebracht werden.
Bei Fertigpackungen ungleicher Nennfüllmenge, wie sie im Frischfleischbereich vorkommen, beträgt je nach Gewicht die zulässige Abweichung nur 2 g bis 10 g.

Füllmengenkennzeichnung
Auf Fertigpackungen muss die Füllmenge deutlich lesbar, leicht erkennbar und unverwischbar nach Gewicht, Volumen, Länge, Fläche oder Stückzahl gekennzeichnet sein. Sie muss in der gesetzlich vorgeschriebenen Schriftgröße und in der richtigen SI-Einheit angegeben sein.
Der Grundpreis (Preis je Mengeneinheit, z.B. 20,95 Euro/kg) ist in unmittelbarer Nähe des Endpreises anzugeben. Die Angabe des Grundpreises ist auch in der Werbung erforderlich.

Herstellerkennzeichnung
Auf Fertigpackungen müssen in der Regel der Name oder die Firma und der Ort der gewerblichen Niederlassung des Herstellers angegeben sein.


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Infoblatt zum Thema:

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Informationsblatt "Verbraucherschutz durch Fertigpackungskontrollen"
(PDF, 1143 KB)

 



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