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Historische Entwicklung der Eichverwaltung in Hamburg und Schleswig-Holstein


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Die Geschichte der Eichverwaltung ist sehr eng mit der Geschichte der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein verknüpft.

1858 erfolgte die Einführung des neuen metrischen Handelsgewichtes an Stelle des sogenannten Krämergewichtes in Hamburg, dies kann gleichzeitig als Gründungsjahr der staatlichen Eichaufsicht in Hamburg angesehen werden.

In Schleswig-Holstein - damals noch unter dänischer Verwaltung stehend - gibt es seit 1859 eine staatliche Eichaufsicht. In diesem Jahr erließ der dänische König Frederik VII. ein Gesetz, mit dem in Schleswig-Holstein das metrische System eingeführt wurde. Gleichzeitig wurde die Einrichtung eines Haupteichamtes in Kiel angeordnet..

Das Nebeneinander von staatlichen und kommunalen Eichbehörden wurde 1912 mit der generellen Verstaatlichung des Eichwesens beendet. Nach dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, das 1949 in Kraft getreten ist, liegt die Gesetzgebungskompetenz in Fragen des Mess- und Eichwesens beim Bund, während die Ausführung der gesetzlichen Vorschriften Aufgabe der Länder ist.

Am 1. Januar 2004 wurden die Eichverwaltungen der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in der Eichdirektion Nord zusammengeführt. Die Eichdirektion Nord ist eine rechtsfähige Anstalt öffentlichen Rechts mit Sitz in Kiel. Mit Änderung des Staatsvertrags trat die Eichverwaltung Mecklenburg-Vorpommern am 1. Januar 2008 der Eichdirektion Nord bei.

Die Eichdirektion Nord ist als 3 Länder Anstalt die zuständige Eichbehörde für die Länder Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

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Zusatzinfos zum Thema:

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Berichte zur Geschichte des Eichwesens in SH
(PDF, 54 KB)

 

  Eine Chronologie - Eichverwaltung in Schleswig-Holstein und Hamburg
(PDF, 80 KB)


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